Iris

Iris
Die Schwertlilie - lateinisch Iris nach der griechischen Regenbogen-Göttin - sieht zart und anmutig aus mit ihrem schlanken Stiel und den zart-gezeichneten Blütenblättern. Man kennt sie oftmals in der Nähe von Wasserläufen, doch gibt es auch von den gut 280 Arten welche, die in trockeneren Böden bestens gedeihen. Sie haben in den meisten Fällen Rhizome, manche auch Zwiebeln. Die bekannteste unter ihnen ist die bläuliche.

Im Garten werden hauptsächlich die Bart-Iris-Sorten angepflanzt. Es gibt eine große Anzahl an verschiedenen Sorten, dass mancher die Qual der Wahl hat. Sie werden durch Wuchshöhe und Blütezeit unterschieden. Die hohe Sorte wird mehr als 70 cm und blüht ab Ende Mai. Die mittlere Sorte hingegen bleibt zwischen 40 - 70 cm und blüht etwas früher als die hohe Sorte. Die niedrigste ist die erst-blühende und wird nur bis zu 30 cm hoch. Sie sieht für den flüchtigen Beobachter ein wenig wie ein Krokus aus.

Auch in der Symbolik hat die Iris einiges zu bieten. Die weiße Lilie in der Heraldik beispielsweise. Die Wurzel der Veilcheniris ist in der Heilkunde besonders wirksam bei Vergiftungen als Brechmittel. Kaut man hingegen auf der Wurzel, hilft sie gegen Mundgeruch. Auch in der Kosmetik wird sie vielseitig für ihre klärende, reinigende Wirkung verwende. In Spirituosen hingegen gibt sie einen ganz eigenen Geschmack.
 
Iris
Sie zählt zu den einfachsten Gartenbumen. Bevor sie gepflanzt werden, sollte ein wenig reifer Kompost in die Erde einarbeitet werden und ca. 2 Wochen dort ungestört bleiben. Die Erde sollte gut durchlässig, der Standort schön sonnig sein. Sie sollten nicht zu tief gesetzt werden und mindestens einen Abstand von 15 cm haben. In Gruppen kommen sie am besten zur Geltung. Die Englische Iris ist noch ein Geheimtipp und sehr anmutig mit ihren runden Blütenblättern und sanften, warmen Farben.