Duftende Kräuter

Guten Appetit - duftende Kräuter

Rosmarin
Kräuter sind in den meisten Küchen heute gar nicht mehr wegzudenken. Sie sind alle im getrockneten Zustand in jedem Lebensmittelladen erhältlich, doch nichts geht über die frischen, selbst gezogenen. Ob auf der Fensterbank in einem Kräuter 'Pott-Pourie' oder im biologisch angelegten Garten - sie erfreuen nicht nur den Gaumen sondern auch das Auge und die Nase. Denn sie riechen in den meisten Fällen genauso gut wie sie schmecken und haben oftmals
wunderschöne Blütenstände.

Und vielerlei Funktionen. Nicht nur als Geschmacksverstärker sondern auch aus medizinischen Gründen sind sie hervorragende Pflanzen. Lavendel beispielsweise beruhigt, Rosmarin regt den Kreislauf an, Johanniskraut vertreibt Trübsal und Depressionen, Kamille ist hervorragend bei Husten und Wermut hilft gegen Völlegefühl und Magenbeschwerden.

Johanniskraut
Zusätzlich sind sie Gesundhalter für viele Pflanzen - ob Gemüse oder Blumen. Basilikum passt bestens zu Tomaten und Gurken, Boretsch verbessert schwere Böden und hält Schädlinge von Kohl ab. Kapuzinerkresse auf Baumscheiben hilft gegen Läuse, Schnecken, Raupen und Ameisen. Petersilie passt hingegen gar nicht zu Salat und darf auch nur eine Fruchtfolge auf dem Boden haben, da sie mit sich selber unverträglich ist. Lavendel hilft gegen Ameisen und Läuse und ist gesund und hübsch zu Rosen. Salbei als Umrandung von Gemüsebeeten hält ebenfalls viele Schädlinge ab. Und Wermut ist perfekt gegen Johannisbeerrost. Die Brennnessel ist gut für die Haare und zur Wundheilung, aber auch perfekt für gesunde Spritzungen im Garten, unentbehrlich für viele Schmetterlingsarten.

Lavendel
Unter den Kräutern gibt es einjährige sowie zweijährige und Stauden. Einjährige werden jedes Jahr neu gesät, Stauden und Mehrjährige bleiben über einen längeren Zeitraum an dem selben Platz. Deswegen ist es gut, beispielsweise letztere in einem festen Kräutergarten anzulegen. Die Vermehrung erfolgt durch Stecklinge, im Sommer geschnitten, durch Wurzelausläufer und Teilungen oder auch durch Samen. Fast alle Kräuter bevorzugen mageren Boden, Sonne und Kompost. So legen sie ihre ganze Kraft in Würze und Aroma.