Lilie

Lilie
Lilie
Jeder kennt die schneeweiße Madonnenlilie, die in vielen großen Blumensträußen vorzufinden ist. Doch in Wirklichkeit gibt es mehr als 120 Arten, viele von ihnen wild und in traumhaften Farben. Die Lilie gehört zu den Liliengewächsen und war schon den alten Griechen bekannt und war die erste Blume, die der Madonna angeboten wurde, daher steht sie auch für Reinheit, Leben und Tod.

Sie ist hauptsächlich in China und Nordamerika beheimatet, einige wilde Arten blühen auch in Europa. Man glaubt jedoch, dass sie ursprünglich aus Syrien stammte.
Sie wird zumeist als Zierpflanze genutzt, ob im eigenen Garten oder als Schnittblume. Doch sie hat auch heilende Wirkungen. Schlaflosigkeit, Blutkrankheiten und chronischer Husten sind ihr Einsatzgebiet in China. Im alten Griechenland hingegen wurde sie nebst anderen Blüten zur Schmelzlinderung, Entkrampfung und Heilung offener Wunden genutzt. In China wird sie zusätzlich als Gemüse verwendet, ähnlich unser bekannten Gemüsezwiebel.

Lilium Davidii
Sie ist ein Zwiebelgewächs, recht robust und blüht jedes Jahr aufs neue. Sie kann bis zu drei Meter hoch werden und ist in vielen Farbschattierungen zu finden. Zu den bekanntesten Lilienarten gehört die Madonnenlilie, die Tigerlilie, Goldbandlilie, Türkenbundlilie, Königslilie, Prachtlilie, Trompetenlilie und viele andere. Typisch für sie sind die nach hinten gebogenen Blütenblätter, die den Stempel und die Staubblätter vollkommen frei legen. Sie bevorzugen leicht kühlen Schatten, beispielsweise am Waldrand. Sie brauchen feuchte, aber gut durchlässige Erde und sind recht pflegeleicht. Allerdings werden sie gerne von Wühlmäusen gefressen und so setzt man sie zumeist in einem kleinen Körbchen in das Pflanzloch. Man sollte ihr einen würdigen Standort geben und sie am besten zu mehreren setzen. Sie passt nicht in jede Gesellschaft. Gesetzt werden die Zwiebeln im zeitigen Frühjahr oder aber im Herbst. Je nach Sorte blüht sie zwischen Mai und September.