Nelke

Nelke
Die Nelke im Knopfloch und die Nelke im Glühwein - beide kennt man, doch beide sind nicht miteinander verwandt. Hier handelt es sich um die so genannte Garten- oder Landnelke, lateinisch Dianthus, aus dem griechischen 'Blume der Götter'. Sie gehört zu den Nelkengewächsen und ist eine besonders haltbare Schnittblume. Es gibt sie als einjährige und als zweijährige Pflanzen und ihre Blütenstände betören mit süß-würzigem Duft. Es gibt mehr als 300 Arten, die zu ihr zählen, und die meisten sind aus Asien und Europa, einige wenige aus Nordafrika, stammend.

Als Schnittblume kennt man eher die großen, voll gefüllten Nelken, die an jedem 'Knick' im Stängel ein kleines, doppeltes Blatt haben. Im Garten gibt es eher die einfacheren Blüten und zu den bekanntesten Sorten gehören die Bartnelken, Federnelken, Karthäusernelken, Chinesernelken und die Heidenelken. Insgesamt kann man unter 27.000 Sorten wählen. Es gibt sie von weiß bis tief rot und vereinen oftmals in der Blüte alle Schattierungen. Sie können dichte Teppiche bilden und wirken sehr schön mit hohen, farblich harmonisch zu ihnen passenden Blumen.

Dianthus Kaldari
Nelken Garten
In den meisten Garten-Centern bekommt man sie schon vorgezogen in Töpfen. Man kann sie aber auch leicht selber aussäen und - wo sie ungestört leben - samen sie sich auch gerne jedes Jahr von neuem aus. Eine Teilung ist ebenfalls möglich.
Sie braucht einen sonnigen Platz, reichhaltige Erde, kompakt und eher trocken. Die Pflanzen werden im Februar im Gewächshaus ausgesät oder ab Mai auch im Freiland. Als bereits vorgezogene Pflanzen sollten sie in einem Abstand von ca. 20 cm gesetzt werden. Sie blühen von Juli bis tief in den Oktober hinein.

Achtung: sie werden gerne von Hasen, Wühlmäusen und Nagern gefressen. Knoblauch, Weißer Steinklee, Schwarze Johannisbeeren und Wolfsmilch sind abwehrende Pflanzen, die die Nager nicht gerne riechen und meiden.