Rasen oder Blumenwiese

Natur pur oder akkurat gemäht?
Wer sich einen Garten anlegt, steht irgendwann vor der Frage, ob man einen englischen Rasen oder eine wild wachsende Blumenwiese bevorzugt. Beide Varianten haben ihre Vorteile, allerdings entscheidet häufig der persönliche Geschmack.

Englischer Rasen bevorzugt
Möchte man einen englischen Rasen haben, bevorzugt man das Ordentliche und den akkuraten Eindruck, den ein solcher Garten hinterlässt. Der Rasen ist immer kurz gemäht; damit er zur Geltung kommt, entfernt man heruntergefallenes Laub zügig. Alles in allem ist ein solcher Garten mit relativ viel Arbeit verbunden. Um das wöchentliche Rasen mähen zu erleichtern, hilft ein gebrauchter Aufsitzmäher. Hat man jedoch Freude an seinem Garten und sieht diese Arbeit als Hobby an, mit dem man gerne seine Freizeit verbringt, stört die intensive Gartenarbeit nicht.

Eigenes Biotop anlegen
Eine Blumenwiese ist meistens genau das Gegenteil von einem englischen Rasen. Im Allgemeinen dürfen aber nicht auf der kompletten Rasenfläche Blumen wachsen, sondern es wird ein Teil abgetrennt, der häufig liebevoll als „Naturecke“ bezeichnet wird. Hier können Insekten, Käfer und Spinnen sich zuhause fühlen; man hat ein eigenes kleines Biotop. Auch Vögel lassen sich in solchen Gegenden häufig gerne nieder, da das Futterangebot relativ groß ist. Wer sich eine solche Blumenwiese anlegen möchte, findet im Handel bereits fertige Saatenmischungen, die auf der bearbeiteten Erde aufgetragen wird. Nach einigen Tagen sieht man bereits erste Keimlinge, die sich schnell zu bunten Blumen entwickeln.