Sonnenblume

Sonnenblume
Die Sonnenblume ist heute eine der meist verbreitesten und bekanntesten Gartenblumen. Die amerikanischen Ureinwohner waren die ersten, die vor mehr als 3.000 Jahren diese schöne Blume schon zu nutzen wussten. Hunderte von Jahren verbrachten sie damit, die größten und besten Samen zu selektionieren und brachten so die heutige Sonnenblume zum blühen.

Das, was wir als Blüte bezeichnen, ist eine aus mehreren Hundert kleinen Blüten bestehendes 'Rad', die den inneren Teil der Blume bilden und aus dem später die Samen entstehen. Sonnenblumen brauchen volle Sonne, um richtig blühen zu können und drehen ihren Kopf immer dem Sonnenstand nach. Ein warmer Sommer bekommt ihnen am besten, ein verregneter, kühler hingegen lässt sie kleinwüchsiger, wenn auch immer noch prachtvoll erscheinen.

Die Sonnenblume wird zu vielerlei Dingen genutzt. Am bekanntesten ist das Sonnenblumenöl, das aus ihren Samen gewonnen wird. Sie gelten als drittgrößte Quelle aller pflanzlichen Öle. Sonnenblumenmehl ist ein weiteres Produkt, das oftmals die Sojabohne als Futtermittel für Rinder, Schweine und Geflügel ersetzt hat. Außerdem sind Sonnenblumenkerne in vielen Kulturen ein willkommener Snack für Zwischendurch. Als Zusatznahrung werden sie auch zur Vogelfütterung und Kleinnagern gereicht.

Helianthus prado red
Der Monarchfalter benutzt die Sonnenblume als perfekten Landeplatz und gleichzeitige, ausgesprochen reichhaltige Nahrungsquelle und transportiert so ihren Pollen zwischen Kanada bis nach Mittelamerika.

Man sollte sie bei der Aussaat weit genug legen, denn sie werden später zu großen, prächtigen Pflanzen mit tiefreichenden Wurzeln. Der Boden sollte nährstoffreich sein, da sie Unmengen verbrauchen. Man kann sie auch als Hecke pflanzen, was einen ganz besonderen Effekt gibt. Auf diese Weise können Wühlmäuse fern gehalten werden.