Zweijährigen Sommerblumen

Fingerhut
Zwischen die ausdauernden Stauden und die einjährigen Blumen fallen die Zweijährigen. Sie werden im Frühsommer ausgesät und im zeitigen Herbst dann an den Platz gesetzt, wo sie im darauf folgenden Jahr blühen sollen. Dabei ist es wichtig, dass das Aussaatbeet feucht und schattig gehalten wird, damit die zarten Keimlinge zwar Wärme aber keine pralle Sonne haben und genug Feuchtigkeit zum sprießen. Viele unter ihnen sind lebenslänger als zwei Jahre und kommen auch noch im dritten und vierten Jahr wieder oder säen sich selber aus. In sehr kalten Zonen oder wenn ein besonders kalter Winter zu erwarten ist, sollten sie mit Reisigzweigen geschützt werden.

Rudbeckia
Es gibt wunderbare Vertreter unter ihnen, die auch vielen bekannt sind. Beispielsweise die Bartnelke, die sich selber aussät und immer wieder üppig nachwächst. Die Königskerze, mit ihrem hohen gelben Blütenstand ist eine wahre Königin unter ihnen. Goldlack und Vergissmeinnicht sind eine wunderbare Kombination für ein farbenfrohes Beet. Auch der giftige Fingerhut zeigt sich in wunderbarer Pracht, sollte aber gemieden werden, wenn es Kinder im Haus gibt. Malven bilden wundervolle Trichter in rosa, tief rot und gelb und können sehr schön entlang eines Zauns aussehen. Stiefmütterchen und Fleißige Lieschen sind niedrige Blumen, die aber auch hervorragend in Blumentöpfen kommen. Wolfsmilch hat sehr dekorative Blätter, aber weniger interessante Blütenstände. Doch sie hilft, Wühlmäuse abzuhalten. Tausendschönchen heißen die großen Gänseblümchen, die mit wundervollen Farben den Betrachter verzaubern. Die Marienglockenblume hat einen besonders üppigen Blütenstand. Lilablau, weiß und rosa gibt es sie und sind die perfekten 'Lückenfüller'.

Bei den zweijährigen Blumen sollte man darauf achten, dass man sie im Herbst mit genügend Abstand setzt, damit sie sich nicht mit anderen - Stauden oder einjährigen - drängeln müssen. Man kann sie, statt selber vorzuziehen, auch direkt im Garten-Center im Frühherbst kaufen.